Metsä Board hat seine strategischen Nachhaltigkeitsziele für 2030 aktualisiert. Die Aktualisierung umfasst Änderungen an bestehenden und neuen Zielen, die sich auf Bereiche wie Logistikemissionen, Personalvielfalt und Arbeitssicherheit konzentrieren. Zuletzt hatte Metsä Board seine ehrgeizigen Ziele vor zwei Jahren angepasst. Damals wurden Maßnahmen zur Verbesserung der biologischen Vielfalt und der Gesundheit der Wälder sowie Initiativen zur Förderung einer fossilfreien Produktion in den Werken von Metsä Board ergänzt. Seitdem wird die Erreichung der Ziele mithilfe einer Reihe von Indikatoren umfassend überwacht.
Die deutsche Papier- und Zellstoffindustrie konnte sich 2024 nach dem deutlichen Produktionsrückgang des Vorjahres in wesentlichen Marktbereichen leicht erholen. So erzielte der Bereich Verpackungen ein Plus von 5 Prozent auf 12,3 Mio. Tonnen. Auch die Technischen und Spezialpapiere konnten die Produktionsmenge um 1,2 Prozent auf 1,4 Mio. Tonnen steigern. Lediglich bei den grafischen Papieren ging die Produktion um 1,1 Prozent auf 4,1 Mio. Tonnen zurück. Bei den Hygienepapieren blieb die Produktion mit 1,4 Mio. Tonnen (-0,6 Prozent) nahezu stabil. Damit lag die Gesamtproduktion um 3 Prozent über dem Vorjahresniveau und erreichte 19,2 Mio. Tonnen.
Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) und die Gewerkschaft Verdi haben sich in der dritten Verhandlungsrunde auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Der Abschluss gelang nach rund 17-stündigen Gesprächen in Frankfurt/Main in der Nacht zum Donnerstag.
Die PTS herzlich zum Seminar „Qualitätskontrolle und -sicherung durch mikroskopische Prüfung von Papier, Fasern & Füllstoffen“ am 20. und 21. Mai 2025 ein. An zwei Tagen im März erfahren Sie, wie mikroskopische Prüfungen im Sinne der Qualitätskontrolle und -sicherung durchgeführt und aufgebaut werden können.
Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. bekräftigt vor der dritten Runde der Tarifverhandlungen sein Ziel, zügig zu einem Tarifabschluss zu kommen. Nachdem die zweite Runde ohne Ergebnis verstrichen ist, werden die Tarifverhandlungen am 5. März in Frankfurt am Main fortgesetzt. Die Arbeitgeber hatten angeboten, die Löhne und Ge-hälter um 4,1 Prozent in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 24 Monaten zu erhöhen.
Nach neun erfolgreichen Jahren als Chief Financial Officer (CFO) hat Dr. Volker Metz entschieden, zum Jahresende 2025 aus dem Vorstand der Progroup AG auszuscheiden. Die Suche nach einem Nachfolger ist erfolgreich abgeschlossen. Bis zur erfolgten Einarbeitung wird Dr. Metz weiterhin im Unternehmen verbleiben, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
Die Pläne der EU-Kommission zur Vereinheitlichung von Nachhaltigkeitsvorgaben für europäische Unternehmen lehnt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) entschieden ab: „Das ist Deregulierung pur zulasten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und der Umwelt. Die EU-Kommission ist vor der europäischen Wirtschaftslobby eingeknickt“, betonte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Mittwoch: „Was die Kommission plant, ist eine Entkernung der europäischen Lieferkettenrichtlinie und eine massive Einschränkung des Anwendungsbereichs der Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.“
Auch die zweite Tarifrunde in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (PPKV) zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und den Arbeitgebern ging am Abend (18. Februar 2025) in Berlin ergebnislos zu Ende. Zwar unterbreitete die Arbeitgeberseite ein erstes Angebot; die ver.di-Tarifkommission bewertete dieses aber als unzureichend. Sie kritisierte vor allem die geringe Höhe der Entgeltsteigerungen von nur 1,8 und 2,3 Prozent verteilt auf 24 Monate sowie die hohe Anzahl an Nullmonaten. Der erste Erhöhungsschritt soll nach den Vorstellungen der Arbeitgeber erst im Herbst 2025 stattfinden.
Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft Verdi haben gestern ihre Tarifverhandlungen in Berlin fortgesetzt. In den rund fünfstündigen Verhandlungen konnte noch keine Einigung zwischen den Tarifparteien erzielt werden. Die Arbeitgeber hatten ein faires Angebot für die rund 100.000 Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie vorgelegt. Danach sollen die Löhne und Gehälter um 4,1 Prozent in zwei Stufen (1,8 Prozent im Herbst 2025 und 2,3 Prozent im Spätsommer 2026) bei einer Laufzeit von 24 Monaten erhöht werden.
Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur von Thüringen, Christian Tischner (CDU), besuchte gemeinsam mit Alexander Schulze, Bürgermeister der Stadt Greiz, den Koehler Paper Standort in Greiz. Im Vordergrund der Gespräche mit Vertretern des Unternehmens standen die lokalen, aber auch überregionalen Herausforderungen zur Fachkräftegewinnung.
Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. und die Gewerkschaft Verdi setzen am 18. Februar 2025 ihre Tarifverhandlungen in Berlin fort. Die Lohnforderung der Gewerkschaft in Höhe von 7,5 Prozent (Laufzeit: 12 Monate) bewerten die Arbeitgeber vor dem Hintergrund der Rezession in der Branche und der unsicheren wirtschaftlichen Lage in Deutschland als deutlich überhöht. Dennoch betonen sie, dass sie zu ihrer Verantwortung für ihre Mitarbeiter stehen.
Für die rund 100.000 Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (PPKV) ist die erste Verhandlungsrunde am Dienstag, 28. Januar 2025 in Berlin ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Ein konkretes Angebot legte die Arbeitgeberseite nicht vor, leugnete einen Erhöhungsbedarf allerdings nicht.